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Montag, 13. November 1989, S. 13
Wolff hätte noch hinzufügen können, daß die Konvertibilität als Ziel nicht aufgegeben werden sollte. Denn anders ist eine marktwirtschaftlich verfaßte Ordnung kaum denkbar. Auf dem Weg dorthin müssen erhebliche Verzerrungen beseitigt werden, die sich vor allem daraus ergeben, daß der Binnenmarkt von dem, was in der Welt geschieht, praktisch getrennt ist. In der DDR gelten ganz andere Preise als auf dem Weltmarkt. Am Anfang müßte also eine umfassende Preisreform stehen. Und die wird sehr schwierig durchzusetzen sein. Denn auf Subventionen verzichtet niemand gern, selbst wenn sie unter dem Strich noch so unproduktiv sind. Aber die DDR wird nur vorankommen, wenn die Preise die Knappheitsrelationen widerspiegeln. Bisher ist dies nicht der Fall, vielmehr steigen die Subventionen sogar noch. Hier muß die DDR ansetzen.
Sicher, der Prozeß wird sich hinziehen, möglicherweise wird er erst in Jahren abgeschlossen werden. Aber zur Konvertibilität gibt es keine Alternative, wenn die Rechenhaftigkeit des gesamten Systems nicht leiden soll.
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