Alex Garland: The Beach
Protagonist Richard ist als "Backpacker" unterwegs in Thailand.
Die Geschichte spielt durchgängig in diesem seltsamen
Milieu Rucksackreisender, zum großen Teil die Kinder wohlhabender
Eltern auf der Suche nach dem Selbst (und zum großen Teil auf Drogen).
Richard hört Gerüchte über eine mysteriöse Lagune, in der ein
paar Hippies ein wundervolles
Leben führen. (Die Geschichte spielt in unserem Jahrzehnt.
Obwohl der Held noch keine 30 und außerdem, wie gesagt,
Brite ist, tauchen auf seltsame Weise
immer wieder Vietnam-Erinnerungen auf, fast so, als haette er zu viel
ferngesehen.)
Die Erzählung - soweit ich weiß, ein Autorendebüt -
handelt davon, wie Richard dieses Paradies findet und dann doch
nicht so ganz glücklich damit wird (das ist von mir jetzt
sehr euphemistisch ausgedrückt).
Ein Zitat des "Times Literary Supplement" von der Rückseite, dem
ich mich anschließen kann:
Exceptional... Creates a picture of an ideal society gone awry... An action
novel that provokes subtle responses, The Beach takes in ideas about
man's inevitable progress from noble savage to social breakdown [and]
the related tradition of nature versus art."
Spannend, kurzweilig, intelligente Sprache (hie und da ein wenig
auf Unterschieden zwischen amerikanischem und britischem Englisch
herumreitend) - durchaus empfehlenswert.
Bezugsquelle
The Beach
- amerikanisches Hardcover, 371 Seiten, Riverhead, ca. 17 US$,
ISBN 1-573-22048-5,
bei amazon.com
- amerikanisches Trade-Paperback, 436 Seiten, Riverhead, ca. 11 US$,
ISBN 1-573-22652-1,
bei amazon.com
- englisches Taschenbuch, 448 Seiten, Penguin,
ca. 5 Pfund,
ISBN 0-140-25841-8,
bei amazon.co.uk
Der Strand (deutscher Titel; aus dem Engl. von ?)