Die Geschichte spielt in der Zukunft auf der Erde: Außerirdische haben die Erde angegriffen, und nur mit Not hat die Menschheit überlebt. Nun geht es darum, die Gefahr ein für allemal zu bändigen, und dafür fehlt im wesentlichen eins: Ein Feldherr.
Also überwacht man Kinder vom jüngsten Alter an, ob sie vielleicht das gesuchte Genie sind. - Die Story handelt von Andrew Wiggin, gennant Ender, der schlauer ist als alle anderen und darunter ganz schön zu leiden hat. Sie beschreibt, wie er die Militärausbildung meistert, die zum größten Teil aus Spielen besteht. Wird er die Gelegenheit haben, das Schicksal der Menschheit "aufs Spiel zu setzen", oder wird er, wie viele vor ihm, am intensiven Training zerbrechen?
Große Teile der Geschichte handeln von den sozialen Schwierigkeiten, die Ender als Hochbegabter hat, und dadurch scheint das Buch auch unter jenen, die sich für außergewöhnlich intelligent halten, eine Art Kultbuch geworden zu sein - das entnehme ich zumindest dem Vorwort, das Card zur leicht revidierten Ausgabe 1991 geschrieben hat.
Aber auch für den durschnittlich begabten Leser oder die durchschnittlich begabte Leserin ist das Buch wärmstens zum empfehlen. Es ist für ein Science-Fiction-Buch sehr wenig techniklastig, wirklich spannend, nicht sehr dick und hat mir trotzdem allerhand zu denken gegeben.
Das Buch hat den "Hugo"- und den "Nebula"-Award gewonnen. Auf deutsch ist offensichtlich derzeit nur ein Taschenbuch mit der ganzen Ender-Trilogie erhältlich (im Zweifel bei www.vlb.de nachsehen); auf Englisch gibt es von der ledergebundenen Sammlerausgabe bis hin zum fünf-Dollar-Taschenbuch alles. Das Englisch ist nicht überdurchschnittlich schwer.
Es gibt eine Anzahl von Web-Seiten über "Ender's Game", zum Beispiel www.ender.com.