Mein Werk als Autor

Romane und Gedichtbände habe ich noch keine veröffentlicht, das mache ich dann, wenn ich in Rente gehe (falls es dann überhaupt noch Menschen gibt, die so etwas verstehen).

Einstweilen muß der interessierte Leser oder die interessierte Leserin mit folgenden Werken Vorlieb nehmen:

Zwei weitere Bücher aus dem Vieweg Verlag habe ich nicht selbst geschrieben, aber als Herausgeber betreuen dürfen:

Falls jemand unter den geschätzten Leserinnen und Lesern sich überlegt, selbst im Computerbereich schreibend tätig zu werden, hier zwei Ratschläge aus meiner Erfahrung:

  1. Es lohnt sich finanziell nicht. Man kann mehr Geld verdienen, indem man z.B. für irgendwelche Firmen Programme oder HTML-Seiten schreibt. Auf der anderen Seite verschafft es einem natürlich ein gewisses Ansehen bei einigen Leuten, und man kommt auch leichter an Aufträge ran, wenn man den Leuten das Buch unter die Nase hät. Und es macht Spaß, etwas zu erschaffen, das nachher wirklich physisch im Buchhandel steht und nicht bloß auf irgendeinem WWW-Server rumgammelt.
  2. Schreiben zu können ist mindestens genauso wichtig wie die Sachkenntnis. Jemand, der schreiben kann, kann die Lücken in seiner Kenntnis im Laufe der Arbeit noch auffüllen, aber wessen Texte sich wie politische Flugblätter oder Produkte eines automatischen Übersetzers lesen, dem nützt auch das tollste Fachwissen nix.
    Pardon die Überheblichkeit. Was ich sagen will, ist, daß viele Leute zögern und meinen: "Aber es gibt doch andere, die sich da viel besser auskennen als ich." - Mag sein, aber die einen können vielleicht nicht schreiben, wieder andere wollen nicht und der dritte macht gerade ein anderes Projekt. Also keine falsche Bescheidenheit.

Soviel zum Thema "Fragen Sie Onkel Frederik".


  Frederik Ramm, 2008-03-16