<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet title="tohtml" type="text/xsl" href="http://sven.dickert.name/rss.xsl"?><?xml-stylesheet href="http://sven.dickert.name/rss.css" type="text/css"?><rss version="2.0"><channel><title>Sven</title><link>http://sven.dickert.name/</link><description>Was ich noch sagen wollte. Gedanken aus dem Kopf eines kindischen Mittdreißigers. Aber Vorsicht! Das sind alles nur durchschnittliche Geschichten, Gedanken und Gefühle aus einem mittelklassigen Leben. Doch es ist mein Leben und wenn schon kein anderer darüber berichtet, mach' ich es halt selbst.</description><copyright>Creative Commons, Attribution-ShareAlike 2.5, 2008, Jena, Sven Dickert</copyright><image><url>http://sven.dickert.name/logo/100.png</url><title>Sven</title><link>http://sven.dickert.name/</link><width>100</width><height>100</height></image><pubDate>Thu, 16 Oct 2008 20:11:00 +0100</pubDate><lastBuildDate>Thu, 16 Oct 2008 20:11:00 +0100</lastBuildDate><item><title>Wenn einer eine Reise tut</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Wenn_einer_eine_Reise_tut/</link><category>Menschen</category><description>Reisen bildet, man bekommt eine andere Perspektive - wie mit der Lupe auf den Alltag. Wenn dann auch gleich noch der Denkapparat zu ticken beginnt, ist eigentlich alles in Ordnung - oder?</description><pubDate>Thu, 16 Oct 2008 20:11:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Wenn_einer_eine_Reise_tut/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/433_Sven.mp3" length="1781958" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Geht das hier überhaupt noch?</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Geht_das_hier_ueberhaupt_noch/</link><category>Menschen</category><description>Wenn ich mal wieder eine Reise tu&amp;apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen geht es dienstlich nach Berlin. Ein Gelegenheit mal wieder aus dem Alltagstrott rauzukommen, mich fein präsentabel zu machen und alte Gewohnheiten wieder zu erwecken.</description><pubDate>Tue, 14 Oct 2008 21:37:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Geht_das_hier_ueberhaupt_noch/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/432_Sven.mp3" length="1822082" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Sicherheit</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Sicherheit/</link><category>Menschen</category><description>Vermutlich haben Politiker so viel Ahnung vom Internet, wie ich von Politik.</description><pubDate>Thu, 24 Jul 2008 20:41:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Sicherheit/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/431_Sven.mp3" length="2351104" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Ungeordnete Gedanken</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Ungeordnete_Gedanken/</link><category>Menschen</category><description>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll eigentlich diese ergebene Obrigkeitshörigkeit? Die schwimmen doch nur da oben, weil sie über eine gringere Dichte verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit wann interessiert eigentlich ob das Bundeskabinett ein Gesetz verabschiedet oder nicht? Ich dachte bisher die Gesetze würden vom Parlament gemacht und maximal von der Exekutive eingebracht werden. Was muss das für eine nutzlose Schwatzbude mit mehr als 500 (!) Abgeordneten sein, die sich so die Butter vom Brot nehmen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.remote.org/sven/pix/gefahr.png&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yeeha! Wir sind die Cowboys des 21. Jahrhunderts. Kryptographie und Intellekt sind unsere rauchenden Colts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 04 Jun 2008 19:14:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Ungeordnete_Gedanken/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/430_Sven.mp3" length="1651712" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>eavesdropping in democracy</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/eavesdropping_in_democracy/</link><category>Menschen</category><description>&lt;p&gt;it is a bug, not a feature&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://sven.dickert.name/pix/bug_not_feature.png&quot; alt=&quot;eavesdropping in democracy - it is a bug, not a feature&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;420&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Abhören in der Demokratie - ist eine Wanze/ein Fehler, kein Merkmal.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
</description><pubDate>Tue, 27 May 2008 22:01:36 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/eavesdropping_in_democracy/</guid><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Obama</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Obama/</link><category>Menschen</category><description>Ich kann das Thema US-Vowahlkampf schon nicht mehr hören. Es scheint, als ob uns die deutschen Medien mit wirklich jedem kleinen Schrittchen zur Präsidentschaft ihres Hoffnungsträgers versorgen müssen.&lt;br /&gt;
Dafür kann er nichts - aber er kann was dafür, dass er viele Hoffnungen weckt, die am Ende nur enttäuscht werden können. Obama findet dabei auch fruchtbaren Boden. Politik ist ein schmutziges Geschäft, aber dennoch erwarten viele Menschen, dass ausgerechnet ein Politiker noch keinen Dreck am Stecken hat. Naivität möchte enttäuscht werden.</description><pubDate>Wed, 07 May 2008 20:40:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Obama/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/429_Sven.mp3" length="2605014" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Chinesisches Horoskop</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Chinesisches_Horoskop/</link><category>Menschen</category><description>Diese Sternendeuterei, Astrologie und Scharlatanerie ist nicht nur uns Abendländern vorbehalten. Auch im fernen Osten haben Spekulationen um die Persönlichkeit und Zukunft eines Menschen schon seit jahrhunderten Konjunktur.&lt;br /&gt;
Ich finde so Lebenshilfen ja ganz nett und weis jetzt auch, welchem chinesischen Tierkreiszeichen mein Geburtstag entspricht - doch richtig ernstnehmen werde ich sowas wohl nie.</description><pubDate>Mon, 05 May 2008 20:04:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Chinesisches_Horoskop/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/428_Sven.mp3" length="3342137" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Mein wahres ich</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Mein_wahres_ich/</link><category>Menschen</category><description>Seit einer Woche sitze ich hier vor meinem Computer. Ich habe ein neues Spielzeug gefunden. Ein Stück geschenkte Hardware. Ein alter Rechner oder etwas anderes mit einer CPU drin. Ich stelle mir immer wieder neue Aufgaben, was ich damit anfangen möchte und wie ich es in mein Computernetzwerk einbinden kann.</description><pubDate>Mon, 07 Apr 2008 22:51:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Mein_wahres_ich/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/427_Sven.mp3" length="2292234" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Ostkollegen</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Ostkollegen/</link><category>Menschen</category><description>Gerade als ich diesen Text angefangen habe, scheine ich damit mal wieder meine Ostkollegen in Rage gebracht zu haben, weil ich mich nicht am Frühstücksplausch beteiligt habe. Es ging um irgendwas mit den Bonzen in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde gestichelt, dass das heute gar nicht anders wäre. Halt so lange, bis ich mich endlich am Talk beteiligte und sagte, dass es heute wenigstens rauskommt und dass man sich heute wenigstens keine Illusionen machen braucht, dass das alles nur korruptes Bonzenpack ist, was uns da in Politik, Wirtschaft und Medien regiert. Tja, aber was ist daran besser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich kotzt an, dass speziell diese Ossis ständig ihre tolle, wundervolle DDR mit dem System jetzt vergleichen müssen. Als müssten sie sich ständig rechtfertigen für ihre Vergangenheit und diese relativieren in dem sie das jetzt und hier schlecht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe mich immer in die Ecke gedrängt, die Bundesrepublik zu verteidigen, obwohl ich doch gar nicht so zufrieden bin, z.B. wie das Parlament heutzutage arbeitet und wie korrupt und bestechlich es in der Wirtschaft zugeht. Von den Medien, die heutzutage sogar noch mehr jauchzen und frohlocken als die Staatsorgane der DDR gar nicht zu reden. Witzig wird es, wenn die Stasi mit dem BND gleich gesetzt wird. Oder wenn ominöse Ängste z.B. durch das intransparente Schufa-System zu Tage treten. Ich mag keine Ahnung von der DDR haben, allerdings wissen viele hier selbst nach 20 Jahre leider immer noch nicht, welche Organisationen und Strukturen heute bestehen, um Willkür, menschliche Fehler und Machtmissbrauch, zumindest aufzudecken und einzudämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht bin ich ja wirklich naiv, weil ich denke das solche Strukturen bestehen - vielleicht ist aber auch einfach nur dumm, einen Arbeitskollegen nicht in Ruhe seinen Blogeintrag schreiben zu lassen und den zu nerven, weil der anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was freue ich mich auf meinen Westurlaub über Ostern. Frohes Fest!</description><pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:36:45 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Ostkollegen/</guid><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Na sowas, wo kommt denn jetzt noch der Schnee her?</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Na_sowas_wo_kommt_denn_jetzt_noch_der_Schnee_her/</link><category>Menschen</category><description>Ich werde heute mal wahlweise Göttin Fortuna gedenken oder der Heiligen Madonna del Ghisallo, Schutzpatronin der Radfahrer eine Kerze kaufen. Der Weg zur Arbeit war heute sturzgefährlich und ich bin eben nur sehr  knapp einer Woche mit aufgeschlagenen Knien, Ellenbogen und blutigen Unterarmen entkommen. Ähnlich ging es mir schon letzte Woche, als ich am Mittwoch den ganzen Weg von Weimar nach Jena mit einem losen Hinterrad, auf quasi nur einer Schraube gefahren bin. Also: Danke Schicksal! Aber Dir traue ich nicht. Dafür kennen wir uns schon zu lange. Du hälst mich doch nur deswegen körperlich fit, damit Du mir dann heute Abend wieder einen weiteren mentalen Tiefschlag verpassen kannst. Lebe und lerne.</description><pubDate>Tue, 18 Mar 2008 08:02:56 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Na_sowas_wo_kommt_denn_jetzt_noch_der_Schnee_her/</guid><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Statussymbole</title><link>http://sven.dickert.name/romantik/Statussymbole/</link><category>Romantik</category><description>Du möchtest ein Haus mit Garten, Veranda und Balkon irgendwo im Grünen,&lt;br /&gt;
eine ruhige Lage, aber dennoch auch Kinder, einen Hund und eine&lt;br /&gt;
verkehrsgünstige Anbindung, um bei Bedarf schnell im Büro zu sein.&lt;br /&gt;
Über Zielkonflikte hast Du nie nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte am liebsten jeden Tag in der Sonne verbringen,&lt;br /&gt;
herausfinden, wieso ich eine Schwäche für sie habe.&lt;br /&gt;
Ich möchte die warme Luft auf meiner Haut spüren,&lt;br /&gt;
herausfinden, was mich an ihr reizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest beruflichen Erfolg und Macht,&lt;br /&gt;
ganz schnell einige Hierarchiestufen überspringen und &lt;br /&gt;
du hast den Ehrgeiz möglichst viele Zuarbeiter anzusammeln.&lt;br /&gt;
Über das Peterprinzip hast Du nie nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte meine Zeit effektiv nutzen,&lt;br /&gt;
herausfinden, ob sie mir wache Momente schenken kann.&lt;br /&gt;
Ich möchte vermeiden, dass die Wochen und Monate an mir vorüber ziehen,&lt;br /&gt;
herausfinden, wie ich sie reizen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest ein großes, schnelles Auto, &lt;br /&gt;
träumst von einem Helikopter, der Dich ohne Stau transportiert,&lt;br /&gt;
Aber darin würde Dich niemand sehen - niemand beneiden.&lt;br /&gt;
Über Resourcenvergeudung hast Du nie nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte für die Zukunft leben,&lt;br /&gt;
herausfinden, wie ich sie für mich gewinnen kann.&lt;br /&gt;
Ich möchte die Welt so intakt verlassen, wie ich sie angetroffen habe,&lt;br /&gt;
herausfinden, warum ich mich um sie kümmern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest gesellschaftlich geachtet sein,&lt;br /&gt;
Pfarrer, Gemeinderat und Präsident der Handelskammer&lt;br /&gt;
haben Dich ganz oben auf der Gästeliste.&lt;br /&gt;
Über Freundschaft hast Du nie nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte meine Gesundheit behalten,&lt;br /&gt;
herausfinden, wie ich sie beschützen kann.&lt;br /&gt;
Ich möchte Zeit mit meiner Familie verbringen,&lt;br /&gt;
herausfinden, mit was ihr eine Freude zu bereiten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest absolute Sicherheit,&lt;br /&gt;
Viele Ängste drehen sich um Deinen Besitz&lt;br /&gt;
und alles, was Du bisher erreicht hast.&lt;br /&gt;
Über Freiheit hast Du nie nachgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Frieden und Freiheit,&lt;br /&gt;
herausfinden, wie ich sie erhalten kann.&lt;br /&gt;
Ich möchte Freundschaft, Zuneigung, Aufmerksamkeit und Freude,&lt;br /&gt;
herausfinden, ob ich sie lieben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;!-- 8a8080e4189ed4c20118a2709f59002d --&gt;</description><pubDate>Sun, 09 Mar 2008 13:28:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/romantik/Statussymbole/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/425_Sven.mp3" length="1302528" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Gesext weiß nicht,  was Frauen wünschen</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Gesext_wei_nicht_was_Frauen_wuenschen/</link><category>Menschen</category><description>Durch die Meldung über eine Frau zweifelhaften Rufes, die nach einer &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/vermischtes/article1665725/Sechs_Mnner_eine_Frau_und_die_Sex-Auktion_.html?print=yes&quot; title=&quot;Vaterschafts-Rätsel: Sechs Männer, eine Frau und die Sex-Auktion&quot;&gt;Online Sexauktion&lt;/a&gt; die Vaterschaft einer Frucht ihrer Lenden geklärt haben wollte, wurde ich auf gesext.de aufmerksam. Gesext ist eine Art eBay für den Rotlichtbezirk. Geschickt war auf der Webseite der Begriff &lt;q&gt;Sex-Auktion&lt;/q&gt; in den Title-Tag und in die Metatags Description und Keywords gepackt. Daher brachten alle Meldungen vermutlich eine - per Bande über Google - beachtliche Aufmerksamkeit für das Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun überrascht es mich nicht, dass es so etwas wie käufliche, körperliche Liebe gibt. Auch nicht, dass die Ware über ein Onlineportal mit Bewertungen, Bildern und Kommentaren zur Leistungsfähigkeit und Qualität der Produkte vertrieben wird. Etwas betrübt mich die Kategorie &lt;q&gt;Er für Sie.&lt;/q&gt; Dort bieten sich reihenweise potente Männer in allen Altersgruppen zum sexuellen Gebrauch an. Aber in mehr als zwei Jahren wurde kein einziges Gebot für die gesamte holde Männlichkeit eingestellt. Das ist eine traurige Bilanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich liegt da ein Missverständnis vor. Eine Frau bezahlt nicht für Sex. Zumindest nicht so offensichtlich wie wir. Eine Frau veranstaltet doch schon so jede Menge anderen Kram wie Frisur, Haut- und Nagelpflege, Mode, Schuhe, Accessoirs und viele kleine und große Tricks von denen wir Männer besser gar Nichts wissen sollten. Das macht sie zwar nur sehr selten zielgerichtet für einen speziellen Mann. Es geht mehr um eine allgemeine Attraktivität, aber im Endeffekt springt doch Zärtlichkeit und das Gefühl geliebt zu werden dabei raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowas ist allerdings verdammt schwer zu heucheln und höchstens mit negativem Saldo über die Kreditkarte abzurechnen. Das kommt daher, weil es als Verehrung gilt, wenn Mann einer Frau kleine Geschenke macht und kleine Einladungen die Beziehung versüßen. Er also harte Währung für sie ausgibt und nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex-Auktionen &lt;q&gt;Er für Sie&lt;/q&gt; müssen also anders herum ablaufen, wenn die funktionieren sollen. Der Mann sollte sich beim Auktionspreis spendabel zeigen. Der wird allerdings nicht direkt in blankem Geld angegeben. Das wäre zu billig. Mann geht für ein romantisches Abendessen oder drei Stunden Kino/Theater über den Ladentisch. Die Damen bieten quasi verkehrt herum immer weniger für einen attraktiven und phantasievollen Menschen. Mann präsentiert sich dort als kultivierter, vorzeigbarer, sportlicher Typ und nicht als banales Sexspielzeug für Cash.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Bewertungen, Bildern und Kommentaren würde ich übrigens nichts drehen. Das Portal soll ja auch noch weiterhin den Markt anheizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs wird die Konkurrenz unter den Bieterinnen gering sein, aber zumindest ab und zu wird eine Dame bei solchen eindeutigen Kontaktanzeigen vermutlich schwach. Frauen ist schließlich auch von Zeit zu Zeit langweilig. Wenn das Angebot etwas eingeführt ist, kann der Anbieter die einzelnen Abstufungen der Gebote phantasievoll ausgestalten. Mit Glück, Reputation und Konkurrenz kann er dann vielleicht schon für einen großzügigen Blumenstrauß oder auf ein Glas Wein einen schönen Abend verbringen. Es steht aber keine nackte, blanke Zahl mehr da, sondern eine romantische Anzahlung, die bei Sympathie keine Grenze darstellt.</description><pubDate>Fri, 07 Mar 2008 15:35:31 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Gesext_wei_nicht_was_Frauen_wuenschen/</guid><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Kinder, wie die Zeit vergeht</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/Kinder_wie_die_Zeit_vergeht/</link><category>Menschen</category><description>Meine Kinder lassen mich alt aussehen. Richtig alt. Gestern wurde ich auf jenseits von 40 Jahren geschätzt, weil ich doch schon so große Kinder habe. Falls dass nur ein bissiger Seitenhieb gewesen sein sollte, um mich aus der Reserve zu locken, kann ich das auch mit Humor nehmen und durchaus positiv sehen. Zumindest gibt es jemanden, der mich aus der Reserve locken möchte.</description><pubDate>Tue, 04 Mar 2008 10:58:40 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/Kinder_wie_die_Zeit_vergeht/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/424_Sven.mp3" length="2338816" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>RMS</title><link>http://sven.dickert.name/informatik/RMS/</link><category>Informatik</category><description>RMS sind die Initalen von Richard Matthew Stallman, dem vermutlich bekanntesten Mitbegründer der freien Software Bewegung und Programmierer unzähliger GNU-Programme. So ziemlich jeder, der schon einmal einen Rechner mit Linux-Kernel angefasst hat, hat auch mit Programmen zu tun gehabt, die von der Free Software Foundation (FSF) stammen und damit zum Teil von RMS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gute Herr Stallman war heute zu Gast in Jena und hat etwa zwei Stunden lang einen Vortrag über freie Software gehalten. Ich komme schnurstracks von dort und da mein Schwarm keine Ambitionen hegt, mehr zu werden, als nur ein Schwarm, habe ich nun etwas Zeit Dir von dem Vortrag zu berichten. Doch der Reihe nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in einem Hörsaal der hiesigen Universität statt. Ich wusste nicht genau wo. Nur das Gebäude. Doch die charakteristischen Kennzeichen einer größeren Gruppe von Computerfritzen sind nirgendwo zu übersehen. Glücklicherweise traf ich dann noch auf ein paar bekannte Gesichter, so dass ich die viertel Stunde Wartezeit mit einwenig Smalltalk über St. iGNUtius und verwandte Themen überbrücken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den Hörsaal betrat, hatte ich so ein seltsames Gefühl. Ich war nie an der hiesigen Uni eingeschrieben, aber ich merkte gleich, dass mich die Universität nun wieder hat. Die typischen Klappbänke und Tische ... und halt lange nicht mehr gehörte Geräusche einer Gruppe von Studierenden, die einen Raum in Beschlag nimmt. Ich wollte etwas sehen und deshalb peilte ich zielgerecht eine der vorderen Reihen an. Aus meiner Smalltalk-Gruppe blieb nur Anke übrig, die ähnliche Absichten verfolgte wie ich, allerdings etwas unschlüssig war, plötzlich neben einem Fremden zu sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam füllten sich die Reihen und so kam noch Mikhael rechts neben mir dazu und noch zwei Andere von der lokalen Linux-User-Gruppe und so dürfte sich das Unwohlsein zu meiner Linken etwas veringert haben. Wir warteten dann nochmal etwa eine viertel Stunde, bis die üblichen Verdächtigen im Schlepptau der großen Meisters den Saal betraten. Nach einwenig Vorstellung  der Organisatoren, denen ich für diese Gelegenheit natürlich wirklich sehr dankbar bin, trat Stallman dann ans Mikro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten die üblichen Definitionen der vier Freiheiten von freier Software, aber die Inhalte sind mir soweit vertraut, dass ich genug Zeit hatte, diesen Menschen vor mir näher zu betrachten und dennoch die Gags, die er in seinem Vortrag einstreute nicht zu verpassen. Der war natürlich in englisch, aber Stallman spricht sorgfältig und langsam genug, dass er weitestgehend im Auditorium verstanden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stallman ist von der Statur nicht besonders dick. Er schiebt aber einen ungehäuren Wamst vor sich her, den man einfach nicht verfehlen kann. Er trägt einen dunklen Bart, der an verschiedenen Stellen bereits angegraut ist. Es ist schwer für Bartträger nicht einwenig schmuddelig auszusehen, und in diesem Sinne sieht der Mann auch nicht sehr gepflegt aus. Überraschend fand ich wie im Laufe der Zeit seine Manieren offenbar etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden. Anfangs hat er sich öfter Mal in den Bart gefasst oder etwas von der Nase abgewischt. Später gab es dann schonmal ein Kratzen am Oberschenkel oder am Hintern. Ich hätte ihm vermutlich am Abend nur ungerne die Hand gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag lieferte mir schöne Vergleiche und Argumente gegen proprietäre Software. Das ist neben Malware, Digital Restriction Management (DRM), Software-Patenten und Windows Vista ein Lieblingsfeind der FSF. Stallman geht dabei weniger auf die technischen Unzulänglichkeiten von geschlossenen Softwaresystem ein. Also das nervige reverse engineering   oder so einen Schwachsinn wie die Softwareregistrierung. Es geht ihm mehr um den sozialen, gesellschaftlichen und moralischen Effekt von proprietärer Software. Eine Software, die ich niemandem weitergeben kann, ist kein Beitrag zur Gemeinschaft. Eine Software, die nicht transparent ist, ist nicht vertrauenswürdig. Eine Software, die ich nicht meinen Bedürfnissen anpassen kann und mit der ich verfahren kann, wie ich möchte, raubt mir meine Freiheit. Er zielt gerne immer wieder gegen die Bequemlichkeit, welche uns viel zu leicht auf unsere Freiheiten verzichten lässt und ist recht kompromisslos, was seine Einschätzung angeht. Die Argumente, mit denen er begründet, wieso ausgerechnet freie Software nicht für den erlebten Kommunismus steht und sogar für den Schutz von privaten Eigentum, werde ich bei Gelegenheit mal einem sehr renitenten Linux-Kritiker um die Ohren hauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte befürchtet, dass ich es mit einem fanatischen Verfechter der Materie zu tun bekomme, der fast schon in religiöser Verblendung seine Thesen verteidigt. Aber davon war nichts zu sehen. Er kann ganz gut unterscheiden zwischen einem Systemfehler und einem fehlerhaften System als Ganzes. Was sich z.B. durch seine Äußerungen zum Kapitalismus zeigt, den er zur Enttäuschung eines Fragestellers nicht verdammt hat. Allerdings grenzt er die FSF auch sehr klar zu Begriffen wie Open Source, Distributionen und Linux ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vortrages macht er sich sogar etwas über das typische Vorurteil lustig, mit welchem auch ich in die Veranstaltung gegangen bin: Stallman mutiert zum heiligen iGNUtius von der Kirche des Emacs. Optisch umrahmt von einem Heiligenschein, der in seinem früheren Leben mal eine Scheibe in einer Monster großen Festplatte war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle Nichteingeweihten: Emacs ist eine Software, die irgendwann mal ein funktionierender Text-Editor gewesen sein mag, aber dank einer internen Programmierbarkeit in LISP für manche Benutzer heute so eine Art universelle Benutzeroberfläche für Computer darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragerunde danach hat nicht mehr viel Interessantes erbracht, was zum Teil auch daran lag, dass ich möglichst flott eine Toilette aufsuchen wollte, vorzugsweise meine Eigene. Eine Unterscheidung macht RMS zwischen Webapplikationen, wie der Wikipedia und Webtextverarbeitungen. Es ist offensichtlich, dass im ersten Fall, die Daten der Wikimedia Foundation verarbeitet werden und die Kontrolle darüber dort gut aufgehoben ist. Im zweiten Fall geht es um meine eigenen Daten auf einem von mir nicht kontrollierbaren Server, ganz zu schweigen von dessen Software. Die Schlußfolgerung dürfte klar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt fand ich den Abend sehr informativ und möchte nochmal den Veranstaltern von der &lt;a href=&quot;http://www.boell-thueringen.de/veranstaltungen/index.htm&quot;&gt;Heinrich-Böll-Stiftung&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.gi-ev.de/regionalgruppen/thueringen_ost/&quot;&gt;Gesellschaft für Informatik (GI)&lt;/a&gt; nochmals dafür danken, Stallman live zu erleben.</description><pubDate>Thu, 21 Feb 2008 07:48:00 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/informatik/RMS/</guid><enclosure url="http://www.remote.org/sven/podcast/423_Sven.mp3" length="2736128" type="audio/mpeg" /><author>Sven Dickert</author></item><item><title>Überlebensregeln für das Interweb</title><link>http://sven.dickert.name/menschen/berlebensregeln_fuer_das_Interweb/</link><category>Menschen</category><description>Eine Art Straßenverkehrsordnung für die Datenautobahn. Quasi das einfache Rechts vor Links für den Websurfer.&lt;p&gt;Geklaut beim &lt;a href=&quot;http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Rule&quot; title=&quot;&quot;&gt;Urban Dictionary&lt;/a&gt; und übersetzt/gefiltert von mir:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;#01 &lt;/b&gt;Es gibt keine Regeln&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#02 &lt;/b&gt;nerv nicht&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#03 &lt;/b&gt;Mann kann alles von einer Frau bekommen. Spätestens wenn er sie drei Mal unermüdlich danach fragt&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#07 &lt;/b&gt;mach&amp;#39; Dich niemals über jemanden lustig&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#09 &lt;/b&gt;nimm&amp;#39; immer ein Messer mit&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#12 &lt;/b&gt;jede Romanze zwischen Arbeitkollegen ist zum Scheitern verurteilt&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#14 &lt;/b&gt;diskutiere nicht mit Trollen - sonst haben sie bereits gewonnen. Oder als Abwandlung: - sie schlagen Dich immer mit Ihrer Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#19 &lt;/b&gt;Eine Regel, die bereits 1903 von Merrick Gjertson aufgestellt wurde: Es gibt exakt eine einzige Frau pro Interweb&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#21 &lt;/b&gt;Die genaue Nummer einer Regel ist völlig belanglos.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#24 &lt;/b&gt;Wenn etwas existiert, existiert die Furcht davor. Keine Ausnahmen. bsp. Euphobia - Angst vor guten Nachrichten&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#32 &lt;/b&gt;Themen, die man beschreiben kann, kann man auch mit einem Bild ausdrücken&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#33 &lt;/b&gt;Im Zweifel ist es ein Mann&lt;br /&gt;
Dazu gibt es auch noch offline Variante:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#33a &lt;/b&gt;für Karlsruhe: schau sicherheitshalter noch mal genauer hin&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#33b &lt;/b&gt;für Jena: wen juckt es? Da drüben läuft schon die Nächste, bei der Du sehr sicher sein kannst, dass es ein Mädel ist.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#34 &lt;/b&gt;Für jedes denkbare Thema gibt es Pornographie im Interweb&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#35 &lt;/b&gt;Gibt es für ein denkbares Thema noch keine Pornographie, wird sie erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;#36 &lt;/b&gt;Wenn etwas exisitert, existiert jemand, der es als Fetisch verehrt. Keine Ausnahme!&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da gab es noch andere Regeln, aber die Abstimmungsergebnisse von denen waren nicht mehr so dolle.&lt;/a&gt; </description><pubDate>Fri, 08 Feb 2008 15:07:54 +0100</pubDate><guid>http://sven.dickert.name/menschen/berlebensregeln_fuer_das_Interweb/</guid><author>Sven Dickert</author></item></channel></rss>